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Alle

A

Account

Ist ein elektronischer Datensatz auf einer Internetseite oder einem Computersystem, dessen Zugang meist durch Benutzername und Passwort gesichert ist.

Algorithmus

Beschreibt ein logisches Vorgehen zur Lösung eines Problems. In der Informatik werden Algorithmen u.a. in Pseudosprachen vormuliert die Programmierspachen ähneln.

Ambigramm

Als Ambigramm bezeichnet man symmetrische Symbole oder Schriftzüge, die jeweils um einen bestimmten Winkel gedreht, oftmals 180°, wieder den gleichen Schriftzug oder das gleiche Symbol ergeben. Ein Beispiel hierfür ist das Logo von Sun Microsystems.

Anagramm

Als Anagramm bezeichnet man Worte die durch Umstellung (Permutation) einzelner Silben oder Buchstaben eines anderen Wortes gebildet wurden. In der deutschen Sprache bezeichnet man Anagramme auch als Letterwechsel oder Letterkehr.

ANSI

Ist die Abkürzung für American National Standards Institute, dass amerikanische Instiut für Normen, welches sich mit der Vereinheitlichung von Standards beschäftigt. Es ist vergleichbar mit dem Deutschen Institut für Normung (DIN).

Applet

Ist ein in Java geschriebenes Computerprogramm, welches in Webbrowsern ausgeführt wird. Oftmals dient es der Berechnung und Darstellung von Zahlenwerten und Diagrammen auf Internetseiten, aber auch verschiedensten Funktionen die im Hintergrund arbeiten.

Array

Beschreibt in der Informatik, speziell in der Programmierung, ein Feld bzw. eine Liste von Daten auf dessen Elemente einzeln Zugriff besteht.

ASCII

Ist die Abkürzung für American Standard Code for Information Interchange und beschreibt einen Zeichensatz der den Austausch von Informationen zwischen verschiedenen Systemen sicherstellt. Jedem Zeichen ist ein hexadezimaler Zahlencode zugeordnet. Der Umfang umfasst 7 und 8 Bit (erweiterter ASCII-Code). Er beinhaltet das einfache Alphabet, Zahlen, Sonder-/ und Steuerungszeichen.

Atmel AVR

AVR ist eine Familie von Mikrocontrollern des Herstellers Atmel.
Die Prozessoren arbeiten mit 8 Bit Busbreite und gehören zur Kategorie der RISC-Controller.
Durch den überschaubaren Befehlssatz und die einfache Handhabung sind AVR-Mikrocontroller sehr beliebte Modelle für Einsteiger.
Zur Programmierung kann die freie avr-libc mit der GCC verwendet werden.

B

Backbone

Als Backbone bezeichnet man in Telekommunikationsnetzen, das Kernnetz des jeweiligen Telekommunikationsunternehmmens. Es verbindet Service Nodes und Vermittlungsstellen und ist durch Teilvermaschung redundant ausgebaut.

Backhaul

Als Backhaul bezeichnet man das Übertragungsnetz eines Telekommunikationsunternehmens zwischen Hauptverteiler und Service Node.

Bandbreite

Ist der Bereich zwischen oberer und unterer Grenzfrequenz. Der Begriff stammt aus der Physik (Schwingungslehre und Wellentheorie). Spezielle Anwendungsgebiete sind: Elektrotechnik, Mobilfunk, Akustik und Optik.

Becquerel (SI-Einheit)

Die Einheit Becquerel [Bq] beschreibt die Aktivität eines radioaktiven Stoffes. Sie gibt die mittlere Anzahl von Atomkernen an, die pro Sekunde durch Abgabe radioaktiver Strahlung zerfallen. 1Bq = 1 s-1

Becquerel (Wissenschaftler)

Antoine Henri Becquerel (* 15. Dezember 1852, † 25. August 1908) war französischer Physiker und der Entdecker der Radioaktivität. 1896 bemerkte er eher zufällig die radioaktive Strahlung von Uransalzen, in dem er Bruchstücke davon auf einer Fotoplatte in der Schublade seines Schreibtischs deponierte, die diese schwarz färbten. 1903 erhielt er zusammen mit Marie und Pierre Curie für seine Arbeit den Nobelpreis für Physik.

Bitübertragungsschicht (Physical Layer)

Die Bitübertragungsschicht beschäftigt sich mit der Übertragung von rohen Bits über einen Kommunikationskanal. Sie behandelt nur einen Strom von Bits ohne sich um Bedeutung und Strukturierung zu kümmern. (Andrew S. Tanenbaum 2000 : 46) (siehe Synchrone-/Plesiochrone-Digitale-Hierachie – SDH/PDH)

Blog

Ist ein auf einer Internetseite öffentlich zugänglicher, meist endloser Artikel, der von Zeit zu Zeit umgebrochen und aktualisiert wird. Dieser Artikel widmet sich einer bestimmten Thematik und kann auch als eine fortlaufende Liste von Einträgen in einem Web-Tagebuch beschrieben werden. Er wird durch einen Blogger erstellt, der seine Gedanken und Meinungen frei äußert.

Die Deutsche Nationalbibliothek bezeichnet Blogs als Internetpublikationen.
©2011, Deutsche Wikipedia, http://de.wikipedia.org/wiki/Blog

bloggen

Die Tätigkeit des Schreibens in einem Blog wird als bloggen bezeichnet.
©2011, Deutsche Wikipedia, http://de.wikipedia.org/wiki/Blog

Blogger

Ist der Autor eines Blogs bzw. eines öffentlich zugänglichen Internetartikels, Web-Tagebuchs oder Journals.

Bookmark

Ist die Funktion eines Browsers Internetadressen für schnellen Zugriff zu speichern.

bookmarken

Ist die Tätigkeit des Speicherns einer Internetadresse in einem Webbrowser.

Browser

Ist ein Computerprogramm mit dem Internetinhalte anschaulich auf einem Bildschirm dargestellt werden können.

Bus

Dieses Verkehrsmittel bewegt sich innerhalb von Städten, aber es verbindet auch verschiedene Orte miteinander. Es verkehrt nach einem festen Fahrplan und hat Räder. In der Informationstechnik bezeichnet ein Bus einen Weg zur Datenübertragung zwischen verschiedenen Teilnehmern.

C

Cache (Hardware)

Ist ein prozessornaher, höchst flüchtiger, für schnellen Zugriff optimierter Speicher. Ein Prozessor nutzt diesen Speicher als Puffer, um zeitaufwändige Zugriffe auf Hintergrundspeichermedien wie Arbeitsspeicher oder Festplatte zu vermeiden.

CAPEX

Ist die Abkürzung für die englische Bezeichnung CAPital EXpenditure und beschreibt die Investitionsausgaben eines Unternehmens für langfristige Anlagegüter wie Maschinen oder Geräte. Im Gegensatz dazu stehen die OPEX (OPerational EXpenditure). Diese beschreiben die Betriebsausgaben oder anders gesagt, die Ausgaben für den operativen Betrieb. Zusammen bilden sie die TOTEX (TOtal EXpanditure).

Car-Sharing

Damit ist es möglich ein Auto für eine kurze Wegstrecke bei vorheriger Anmeldung und Reservierung zu leihen. Dies wird von verschiedenen Organisationen für die gemeinschaftliche Nutzung angeboten. Fahrzeuge sind meist in der Nähe von Knotenpunkten des öffentlichen Verkehrs zu finden.

Chat

Ist ein virtueller Raum in dem in Echtzeit Informationen zwischen zwei oder mehreren Personen (Gruppenchat) ausgetauscht werden können. Unter Informationen versteht man dabei Text, Sprache, Video und sonstige Dateiformate.

Chatten

Ist die Interaktion bzw. Kommunikation der am Chat beteiligten Personen.

CMYK

Ist die Abkürzung für die Farben Cyan = Türkis (Blau-Grün) , Magenta = Rot-Blau (Fuchsia), Yellow = Gelb, Key = Schwarzanteil, und beschreibt ein hardwareorientiertes, subtraktives Farbmodell. Es ist die technische Grundlage für den Vierfarbdruck.

Curie (Einheit)

Ist eine noch bis 1985 benutzte Einheit [Ci] zur Angabe der Aktivität eines radioaktiven Stoffes. 1 Ci = 37 GBq

Curie (Wissenschaftlerin)

Marie Curie geb. Sklodowska (*7. November 1867, † 4. Juli 1934) war eine französische Physikerin die den Begriff "radioaktiv" prägte. Zusammen mit ihrem Ehemann (Pierre Curie) entdeckte sie unter wissenschaftlicher Schwerstarbeit u.a. das Element Radium, in dessen Zusammenhang sie 1903 den Nobelpreis für Physik und 1911 den Nobelpreis für Chemie zugesprochen bekam.

D

Darstellungsschicht (Presentation Layer)

Die Darstellungsschicht transportiert, wie andere Schichten auch, Daten von Ende-zu-Ende, mit der Besonderheit, dass sie sich auch um Syntax und Semantik der übertragenen Informationen widmet. Ein typisches Beispiel ist die Codierung von Daten auf standardisierte Art und Weise. Verschiedene Maschinen haben verschiedene Darstellungscodes für Zeichenketten (ASCII, Unicode, ...). Damit die Maschinen miteinander kommunizieren können werden die Datenstrukturen abstrakt definiert und in eine Standardcodierung des Netzes konvertiert. Diese Konvertierung ist Aufgabe der Darstellungsschicht. Man nennt sie bezogen auf ihre Funktion auch Datendarstellungsschicht. (Andrew S. Tanenbaum 2000 : 50)

Das Gesetz der ersten Wellenfront

Ohne das Gesetz der ersten Wellenfront bzw. der Fähigkeit des menschlichen Gehörs welches sich im Laufe der Evolution entwickelt hat, würde der Mensch vermutlich an einer Flut von reflektierten Schallwellen „akustisch ertrinken“. Vor allem in geschlossenen Räumen, wo Schallwellen an Wänden und Hindernissen mehrfach reflektiert werden gelangen Schallwellen mit gleichem Informationsgehalt auch auf anderen, längeren Wegen als dem Direktschall zum Gehör. Die Folge ist ein um Millisekunden verspätetes Eintreffen identischer Schallsignale. Abhängig von der Frequenz, dem Schallpegel und der Zeitspanne des Signals entsteht beim Hörer ein Eindruck der jeweiligen Umgebung in der er sich befindet. In Bezug auf die Lokalisation einer Schallquelle ist und bleibt aber die Einfallsrichtung der ersten Schallwelle (Wellenfront) maßgeblich. Verspätet eintreffende Schallsignale werden in Richtung der ersten Schallwelle zugeordnet. Dieser Effekt ist abhängig von dem zeitlichen Intervall der zwischen den reflektierten und direkten Schallwellen auftritt. Wird dieser zu groß gipfelt das Schallereigniss in einem Echo und wird als solches wahrgenommen.

De-Mail

Ist ein Kommunikationsmittel, das den verbindlichen und vertraulichen Austausch elektronischer Dokumente per Online-Brief über das Internet ermöglichen soll.
©2011, Deutsche Wikipedia, http://de.wikipedia.org/wiki/De-Mail

Decoder

Ist ein Gerät mit dem digitale Signale vom kodierten in den unkodierten Zustand gewandelt werden können.

Desktop Publishing

Ist die Bezeichnung für das Erstellen von visuellen Druckerzeugnissen wie z.B. Plakaten und Flugblättern (Flyer).

DHCP - Dynamic Host Configuration Protocol

Das DHCP-Protokoll bietet einen Dienst, der in einem Computer-Netzwerk automatisch und dynamisch Informationen wie bspw. IP-Adresse, Standardgateway, DNS-Server-Adresse, Domainnamen usw. an die im Netz befindlichen Hosts verteilt. Die Aufgabe der Verteilung der Informationen erfolgt durch einen DHCP-Server auf Subnetzebene. Auf den zwischen den Netzen befindlichen Routern können sogenannte Relay-Agents aktiv sein, die das Streuen von DHCP-Informationen über die Subnetzgrenzen hinaus ermöglichen, wodurch eine effiziente redundante DHCP-Infrastruktur aufgebaut werden kann.

Dispersion

In der Optischen Nachrichtentechnik versteht man unter diesem Begriff, die von der Wellenlänge abhängige Ausbreitungsgeschwindigkeit des Lichts in verschiedenen Medien. Man unterscheidet verschiedene Dispersionsarten, darunter Modendispersion, Polarisationsdispersion und chromatische Dispersion.

DNS - Domain Name System

Mit Hilfe von DNS werden Domainnamen in IP-Adressen und umgekehrt aufgelöst. Die im Laufe der Jahre schnell anwachsende Zahl von Internethosts erforderte die Entwicklung eines derartigen Dienstes. Zuvor wurden die einzelnen Zugehörigkeiten manuell in einer einzigen Datei verwaltet. DNS besteht aus einem hierarchisch organisierten Netz von Name-Servern. Von diesen beziehen die DNS-Clienten die jeweiligen Informationen. Die Wurzel dieses Netzes bilden die 13 (Stand: 2011) weltweit verteilten Root-Server. Stichworte: Resolver, Resource Record, Zone, Zonendatei, Zonentransfer, etc/hosts, lokaler DNS-Server, First/Second-Level-Domain

DoS

Ein Denial of Service ist die Folge einer Netzwerküberlastung, die durch eine zu große Anzahl an Zugriffen auf ein Netzwerk-Medium (Web-Server) hervorgerufen werden kann. Erfolgt dieser (Mehrfach-)Zugriff mutwillig, bspw. durch Senden einer hohen Anzahl an Datenpaketen in kürzestem Zeitraum an ein bestimmtes Ziel, spricht man von einer Denial of Service Attack.

Duplex

Als Duplex (-Mode), wird die Möglichkeit der Übertragung von elektronischen Signalen zwischen zwei Instanzen, in Hin- und Rückrichtung auf ein und dem selben Medium, zur "gleichen" Zeit bezeichnet. Man spricht oft auch von Vollduplex. Im Halb-Duplex oder Simplex (-Mode) ist die Übertragung in nur einer Richtung zu einem Zeitpunkt möglich.

E

E-Commerce

Bezeichnet unter anderem den Handel mit Leistungen und Waren über elektronische Kommunikationsmittel. Andere Bezeichnungen sind Internet- und/oder Online-Handel.

E-Learning

Beschreibt das Lernen mit Hilfe von elektronischen Kommunikationsmitteln und -wegen. Die Inhalte werden mit spezieller Lernmanagementsoftware erstellt.

E-Mail

Zum Austausch von E-Mails zwischen den verschiedenen Kommunikationspartnern finden üblicherweise die Protokolle POP3, IMAP und SMTP Anwendung. POP3 und IMAP dienen dabei ausschließlich zum Abrufen der Nachrichten von E-Mail-Servern, auch Mailtransferagents (MTA) genannt. Die Aufgabe des Abrufens der Nachrichten übernimmt in aller Regel ein E-Mail-Client (Mail-User-Agent). Thunderbird, Evolution oder Microsofts Outlooks sind hierfür nur 3 Beispiele beliebter Programme mit grafischer Oberfläche. Mit Hilfe des SMTP werden die Nachrichten zwischen den einzelnen Komunikationsinstanzen MUA-MTA-MTA-...-MUA versendet.

eBook

Als eBook wird im Allgemeinen ein Buch bezeichnet, das in digitaler Form (pdf-Dokument) auf einem eBook-Reader gelesen werden kann.

eBook-Reader

Bezeichnet ein mobiles Endgerät zum Anzeigen von digitalen Dokumenten respektive Büchern.

EDV

Ist die Abkürzung für Elektronische Datenverarbeitung.

Einschreibung

Man meldet sich für ein ganz bestimmtes Studium an.

Einzahlungsbeleg

Damit kann man nachweisen, dass man Geld auf ein Konto eingezahlt hat.

Embedded Systems

Eingebettete Systeme sind elektronische Systeme die für spezielle Anwendungen konzipiert sind und ohne zusätzliche Peripherie arbeiten. Beispiele sind die Airbag-Steuerung in einem Kraftfahrzeug oder die Steuerung einer Waschmaschine.

Encoder

Ist ein Gerät mit dem digitale Signale für die Übertragung über ein bestimmtes Medium zur Fehlererkennung, Fehlerkorrektur und Gleichanteilsminimierung optimiert werden können.

Ethernet

Ist eine Hard- und Software umfassende Technologie die den Datenaustausch in Datennetzen mittels Datenpaketen auf kabelgebundenen Medien sicherstellt.

F

FAQ(s)

Frequently asked Questions sind eine Sammlung häufig gestellter, beantworteter Fragen zu bestimmten Themengebieten.

Farbtiefe

Ist die Anzahl der Graustufen bzw. die Informationsmenge mit der die Farbe eines Pixel (Bildpunkt) beschrieben werden kann.

FDM

Frequency-Division Multiplexing ist eine Multiplextechnik mit der mehrere eletronisch erzeugte Signale gleichzeitig auf mehreren Trägern übertragen werden können.

FIFO

Beschreibt grundlegend eine Warteschlange (Pufferspeicher) in der elektronischen Datenverarbeitung und bedeutet soviel wie zuerst hinein / zuerst hinaus (first in/first out).

Firewall

Ist ein Filter der ein vertrauenswürdiges Netz mit einem nicht vertrauenswürdigen Netz verbindet.

Fließkommazahl

Auch Gleitkommazahl oder engl. Floating-Point-Number genannt, verbirgt sich dahinter eine Dezimalzahl mit einer variablen Anzahl an Nachkommastellen.

FLOPS

Floating Point Operations per Second ist die Anzahl an Fließkommazahl-Operationen pro Sekunde, die ein Prozessor ausführen kann.

Flugzeug

Dieses Verkehrsmittel verbindet die Metropolen dieser Welt. Man kann z. B. in wenigen Stunden von Novosibirsk nach Leipzig gelangen. Wenn man dieses Verkehrsmittel benutzt, kann man die Erde von oben besehen.

foo

foo und bar sind in der digitalen Datenverarbeitung zwei Variablen die als Platzhalter dienen. In der Mathematik werden hierfür meist x und y verwendet. Ein Beispiel ist foo@bar.com, als Platzhalter für eine real existierende E-Mailadresse.

FTP

Das File Transfer Protocol beschreibt einen Dienst, der in Netzwerken das Übertragen von Daten ermöglicht und dafür zwei getrennte Kanäle (Steuer- und Datenkanal) nutzt. Man unterscheidet aktives und passives FTP.

I

ICE

Damit kann man auf Gleisen ganz Europa kennen lernen. Empfehlenswert ist es, vor der Fahrt nicht nur ein Ticket, sondern auch eine Platzkarte zu kaufen.

ISO-OSI-Referenzenmodell

Dieses Modell beruht auf einem Vorschlag der International Standards Organisation (ISO). Es stellt einen ersten Schritt zur internationalen Standardisierung der verschiedenen (Netzwerk-)Protokolle dar. Es trägt den Namen ISO-OSI-Referenzmodell (Open-Systems-Interconnection), weil es sich damit beschäftigt, offene Systeme miteinander zu verbinden, d.h. Systeme, die für die Kommunikation mit anderen Systemen offen sind. (Andrew S. Tanenbaum 2000 : 45)

In 7 Schichten (Bitübertragungsschicht, Sicherungsschicht, Vermittlungsschicht, Transportschicht, Sitzungsschicht, Darstellungschicht, Verarbeitungsschicht) wird die Netzwerkstruktur abstrakt nachgebildet.

K

Kolmogorov

Andrei Nikolajewitsch Kolmogorow (* 25. April 1903; † 20. Oktober 1987) war einer der bedeutensten Mathematiker des 20. Jahrhunderts auf den Gebieten der Wahrscheinlichkeitstheorie und Topologie.

Kontoauszug

Dieses Papier gibt Auskunft darüber, wie viel Geld man auf seinem Konto hat (woher man Geld bekommen und wohin man Geld gezahlt hat).

Krankenkassenbescheinigung

Ein Papier, mit dem man sich bei einer Krankenversicherung anmeldet.

L

Leitungsvermittlung

Unter dem Begriff Leitungsvermittlung versteht man ein Vermittlungsprinzip, das typischerweise durch Sitzungsaufbau (Signalisierung), der Übertragung von Rahmen und dem Verbindungsabbau bzw. der Verbindungskontrolle gekennzeichnet ist. Innerhalb des Netzes der Deutschen Telekom wird hierfür das Zentrales Zeichengabe System Nr. 7 (ZGS Nr. 7) verwendet. Vorteile sind die feste Zuweisung von Ressourcen und die Garantie der Verbindungsparameter. Nachteile sind die schlechte Unterstützung von schwankenden Datenraten und kurzen Nachrichten, sowie die Zustandsspeicherung aller am Vermittlungsprozess beteiligten Knoten.

LIFO

Beschreibt in der elektronischen Datenverarbeitung einen Stapelspeicher (last-in / first-out) und bedeutet soviel wie: Was zuletzt hinein kommt, kommt zuerst wieder heraus.

Login

Die Tätigkeit des Anmeldens an einem Computersystem oder der Zugang zu einem persönlichen Bereich einer Internetseite bezeichnet man als Login oder Account. Der Zugang steht meist in Zusammenhang mit der Eingabe von Benutzername und Passwort.

M

Mod(en)

Als Moden werden die Möglichkeiten der Feldverteilungen in einem Wellenleiter bezeichnet. In Bezug auf die optische Nachrichtentechnik gibt es immer mindestens 2 Moden, jeweils für E- und H-Feld (siehe Maxwellsche Gleichungen).

N

Nobel (Erfinder)

Alfred Bernhard Nobel (*21. Oktober 1833, † 10. Dezember 1896) war schwedischer Chemiker und Erfinder des Dynamits, sowie Stifter und Namensgeber des weltweit bekannten und hochdotierten Nobelpreises.

Nobelpreis

Dieser Preis zeichnet jährlich alle denjenigen aus, die der Menschheit den größten Nutzen erbracht haben. Er wurde 1901 erstmalig verliehen und widmet sich den Domänen Physik und Chemie, Physiologie oder Medizin, Literatur und Frieden (Friedensnobelpreis). Er wird u.a. durch die Königlich Schwedische Akademie der Wissenschaften in Stockholm vergeben und wurde von dem schwedischen Chemiker und Erfinder Alfred Nobel gestiftet.

O

OPEX

Ist die Abkürzung für die englische Bezeichnung OPerational EXpenditure und beschreibt die Betriebsausgaben bzw. die Ausgaben für den operativen Betrieb eines Unternehmens. Im Gegensatz dazu stehen die CAPEX (CAPital EXpenditure). Diese beschreiben die Investitionsausgaben für langfristige Anlagegüter wie Maschinen oder Geräte. Zusammen bilden sie die TOTEX (TOtal EXpanditure).

P

Paketvermittlung

Unter dem Begriff Paketvermittlung versteht man ein Vermittlungsprinzip, das durch die Übermittlung von Datenpaketen, die alle für die Vermittlung nötigen Informationen in sich tragen, gekennzeichnet ist.

Palindrom

Als Palindrome bezeichnet man Wörter, Nummern, Sätze oder allgemein Zeichenketten die vorwärts und rückwärts gelesen in ihren verwendeten Zeichen übereinstimmen. So ist zum Beispiel 101 eine dreistellige palindromsche Zahl oder Otto ein Wortpalindrom. Darüber hinaus unterscheidet man Worte wie Lager - Regal, die vor und rückwärts gelesen einen Sinn ergeben, als spezielle Form des Anagramm.

PXE - Preboot Execution Environment

PXE ist eine Netzwerkkartenfirmware die das Beziehen eines Boot-Images über das Netzwerk ermöglicht. Plattenlose Clients und Terminal-PC's gelangen somit zu einem Betriebsystem. Mittels eines Requests an einen speziellen DHCP-Server bezieht der PXE-Client die Adresse eines PXE-Bootservers vom dem dann das Boot-Image via TFTP bezogen werden kann. Im Anschluss daran erfolgt i.d.R. das übliche DHCP-Konfigurationsverfahren womit die Netzwerkfähigkeit des PC's hergestellt wird.

R

Rayleigh-Streuung

Die Rayleigh-Streuung beschreibt die Brechung elektromagnetischer Wellen (Licht) an Teilchen (Molekühlen) mit unterschiedlichem Brechungsindex. Durch diesen Effekt erscheint der Himmel am Tag blau, bzw. am Abend und morgens rot.

Reflexion

Als Reflexion des Lichtes bezeichnet man in der Physik Strahlen, die dem Reflexionsgesetz unterliegen. Einfallender und reflektierter Strahl bilden mit dem Einfallslot gleiche Winkel. Einfallender Strahl, Einfallslot und reflektierter Strahl liegen in einer Ebene. Ein typisches Beispiel ist die Spiegelung des Lichtes in einem ruhigen See.

Rethorische Frage

Eine rethorische Frage ist eine Frage die für gewöhnlich keiner Antwort bedarf. Sie dient dem Fragenden nicht zum Informationsgewinn, sondern eher der verstärkenden Wirkung seiner Aussage. Ein Vorteil ist die Erzeugung neuer Aufmerksamkeit im Gespräch. Bsp.: „Welcher Konzern kann es sich heutzutage noch leisten, auf ökologisches Büromaterial zu verzichten?“

RGB

Bezeichnet ein Farbraum-Modell, das durch additives Mischen der Grundfarben Rot, Grün und Blau andere Farben nachbildet. Es findet bei selbstleuchtenden, farbdarstellenden Systemen wie bspw. Computermonitoren Anwendung.

Roaming

Beschreibt das Verfahren zum Auffinden eines mobilen Knoten in einem Netz. Allgemein wird darunter die länderübergreifende Datenkommunikation mit mobilen Endgeräten verstanden.

RSS-feed

RSS (Really Simple Sydication) bezeichnet eine seit dem Jahr 2000 kontinuierlich weiterentwickelte Familie von Dateiformaten, die eine einfache Veränderung von Veröffentlichungen (Blogs, News) auf Internetseiten in einem standardisierten Format (XML) ermöglicht. RSS-feed-icon: RSS-feed

S

S-Bahn

Wenn Sie dieses Verkehrsmittel benutzen, können Sie die Region, in der sich eine große Stadt befindet, gut kennen lernen. Das Verkehrsmittel hält auch mehrmals innerhalb einer Stadt. In Leipzig haben die Wagen dieses Verkehrsmittels meistens zwei Etagen.

SCTP - Stream Transmission Control Protocol

SCTP ist neben UDP und TCP eines der wichtigsten Transportschichtprotokolle und wurde entwickelt um die Schwächen von TCP und UDP auszugleichen. Es arbeitet wie TCP verbindungsorientiert aber nicht byte-orientiert und ermöglicht somit den Datenaustausch auf der Grundlage von Nachrichten was mit Hilfe sogenannter Chunks (virtuelle Kanäle - Streams) realisiert wird.

Semesterbeitrag

Ein Geldbetrag, den Studenten für jedes Semester bezahlen müssen.

Sicherungsschicht (Data Link Layer)

Die Hauptaufgabe der Sicherungsschicht ist es, sich der nächsthöheren Schicht, der Vermittlungsschicht, als eine übertragungsfehlerfreie Leitung darzustellen, den Datenstrom mittels Einfügen von Rahmengrenzen zu strukturieren und diese zu erkennen. Diese Schicht muss darüber hinaus, eventuell entstandene Probleme durch beschädigte, verlorene oder duplizierte Rahmen lösen. Sie ist weiterhin dafür verantwortich, den Empänger durch geeignete Flussregelung, nicht mit Daten zu überschwemmen. Mit Hilfe der sogenannten MAC-Teilschicht, einer Zwischenschicht der Sicherungsschicht, wird die Frage des Zugriffs auf einen gemeinsam genutzten Kanal beantwortet. (Andrew S. Tanenbaum 2000 : 47)

Sitzungsschicht (Session Layer)

Die Sitzungsschicht ermöglicht es Benutzern an verteilten Systemen Verbindungen untereinander aufzubauen. Eine Sitzung gewährleistet den gewöhnlichen Datentransfer, wie die Transportschicht, bietet aber zusätzlich die Option erweiterter Dienste. Ein Benutzer kann sich bspw. an einem entfernten System anmelden bzw. Datei zwischen 2 Maschinen transferieren. (Andrew S. Tanenbaum 2000 : 50)

Straßenbahn

Innerhalb Leipzigs benutzen Sie am besten dieses Verkehrsmittel. Um fahren zu können, braucht es Elektrizität. Vergessen Sie nicht, vor der Fahrt ein Ticket zu kaufen.

Studentenausweis

Ein Dokument, mit dem man nachweisen kann, dass man ein Student / eine Studentin ist.

Studienbescheinigung

Diese Papier muss man für bestimmte Formalitäten bei Ämtern abgeben.

Studiengang

Die Fachrichtung, die man studiert.

Stundenplan

Eine Übersicht über die Lehrveranstaltungen, Lehrkräfte und Räume für eine Woche.

Suggestivfrage

Eine Suggestivfrage ist eine Frageform die dem Befragten die Antwort bereits suggeriert. Er wird durch die Art und Weise der Fragestellung derart beeinflusst dem Fragesteller die Antwort zu geben die er erwartet. Aufgrund ihres Beeinfussungscharakters werden derartige Fragen im Allgemeinen nicht geschätzt. Oftmals wird der eigentlichen Frage ein Aussage vorangestellt. Bsp.: "Denken Sie nicht auch, dass alle Mitbürger mehr sparen müssen?"

T

Taxi

Mit diesem Verkehrsmittel können Sie ganz individuell fahren. Es hat vier Räder und man kann es an jeden beliebigen Ort bestellen.

TCP - Transmission Control Protocol

Dieses Protokoll ist neben UDP und SCTP eines der bedeutensten Transportprotokolle unserer heutigen Zeit. Es ist auf Schicht 4, der Transportschicht, des ISO-OSI-Referenzenmodells angesiedelt und dient dem Austausch von Daten zwischen zwei Endpunkten (Sockets). Dabei arbeitet es verbindungsorientiert. Für den Verbindungsauf- und -abbau findet die Technik des 3-Way-Handshakes Anwendung. Um einen reibungslosen Datendurchsatz zu gewährleisten kommen Stau- und Flusskontrolle (Congestion-Control / Flow-Control) zum Einsatz. Aufgrund dieser zuverlässigen Verbindungseigenschaften setzen sehr viele Protokolle auf TCP auf (FTP, HTTP, … ). TCP selbst setzt sehr häufig auf dem Internetprotokoll (IP) auf, weshalb man oft auch von TCP/IP spricht.

TOTEX

Ist die Abkürzung für die englische Bezeichnung TOTal EXpenditure und umfasst die Investitionsausgaben (CAPEX) sowie die Betriebsausgaben (OPEX) eines Unternehmens.

Transportschicht (Transport Layer)

Die Transportschicht hat zur Aufgabe, Daten von der nächsthöheren Schicht (Sitzungsschicht) zu übernehmen, an die Vermittlungsschicht zu übergeben und ggf. in kleinere Einheiten zu zerlegen sowie dafür zu sorgen, daß alle Teile korrekt am anderen Ende ankommen. Das alles muss effizient und hardware-unabhängig in Bezug auf höhere Schichten erfolgen. Im Normalfall wird von der Transportschicht für jede von der Sitzungsschicht benötigte Transportverbindung eine eigene Netzverbindung aufgebaut. Sollte ein höherer Datendurchsatz erforderlich sein, kann die Transportschicht auch mehere Netzverbinungen für ein und die selbe Transportverbindung der Sitzungsschicht aufbauen. Es ist dann Aufgabe der Transportschicht die einzelnen Verbindungen zu verwalten bzw. entsprechend zu multiplexen und die Mehrfachnutzung für die Sitzungsschicht transparent zu gestalten. Die Transportschicht ist eine echte Ende-zu-Ende-Schicht. D.h. die Quellmaschine kommuniziert unmittelbar mit der Zielmaschine, während die unteren Schichten jeweils mit ihrem direkten Nachbarn kommunizieren. Die Transportschicht kümmert sich auch um den Auf- und Abbau von Verbindungen und übernimmt, wie andere Schichten auch, die Flusssteuerung im Netz. (Andrew S. Tanenbaum 2000 : 49)

U

U-Bahn

Dieses Verkehrsmittel fährt meistens unter der Erde. Es ist sehr schnell. Man kann es nur in Großstädten finden.

Ü

Übertragungsgeschwindigkeit

Die Übertragungsgeschwindigkeit ist ein Parameter der die Geschwindigkeit einer Kommunikationsverbinung beschreibt. Allgemein gebräuchlich ist sie auch ein Maß für die Einschätzung der Qualität einer Verbindung und wird oft fälschlicherweise als Bandbreite bezeichnet. Die Übertragungsgeschwindigkeit wird in Bit pro Sekunde [Bit/s] angegeben.

U

UDP - User Datagramm Protocol

UDP ist neben TCP und SCTP eines der 3 wichtigsten Transportprotokolle. Es ist ein verbindungloses Transportprotokoll und eignet sich insbesondere für die Echtzeitkommunikation von Audio und Videodaten. Protokolle wie RTP und SIP aber auch die Dienste DHCP und DNS setzen auf UDP auf. Es stellt einen sehr einfachen Verbindungsdienst dar und gewährleistet daher keine gesicherte Datenübertragung.

V

Verarbeitungsschicht (Application Layer)

Die Verarbeitungs- oder auch Anwendungsschicht, verschafft den verschiedensten Anwendungen Zugriff auf das Netz. Da bspw. eine Vielzahl von miteinander inkompatiblen Terminaltypen existiert, ist eine Lösung die Definition eines abstrakten virtuellen Netzterminals. Damit wird die Darstellung von Datenstrukturen auf verschiedenen Geräteklassen ermöglicht. Eine weitere Funktion ist der Dateitransfer. Die verschiedenen Dateisysteme beanspruchen für sich verschiedene Konventionen für z.B Dateinamen oder die Darstellung von Textzeilen. Beim Transfer einer Datei zwischen unterschiedlichen Systemen ist es die Aufgabe der Verarbeitungsschicht diese Konventionen transparent zu gestalten.

verbindungsorientiert

Als "verbindungsorientiert" bezeichnet man in der elektronischen Datenverarbeitung ein Prinzip für die Übertragung von Datenpaketen, dessen Knoten zustandsbehaftet arbeiten. Es ist darüber hinaus durch Verbindungsaufbau und Verbindungsabbau gekennzeichnet. Ein Beispiel ist das Transmission Control Protokoll (TCP).

verbindunslos

Als "verbindungslos" bezeichnet man in der elektronischen Datenverarbeitung ein Prinzip für die Übertragung von Datenpaketen, dessen Knoten Datenpakete weiterleiten ohne Zustände zu speichern. Es kennt keinen Verbindungsauf- oder -abbau.

Vermittlungsschicht (Network Layer)

Aufgabe der Vermittlungschicht ist es, geeignete Paketrouten für den Datentransfer vom Ursprungs- zum Bestimmungsort auszuwählen. Diese können statisch oder hochdynamisch sein. Die Steuerung bzw. der Umgang mit eventuell entstandenen Staus gehört ebenso zur Aufgabenbewältigung der Vermittlungsschicht. (Andrew S. Tanenbaum 2000 : 48)

Verteilte Anwendungen

Verteilte Anwendungen sind Anwendungen, die Verteilte Systeme nutzen um dem Anwender eine in sich geschlossene fachliche Funktionalität zur Verfügung zu stellen.

Verteilte Systeme

Verteilte Systeme sind Systeme, dessen Hardware- und Softwarekomponenten sich auf vernetzten Computern befinden, die über den Austausch von Nachrichten miteinander kommunizieren.

Z

Zulassung

Es wird geprüft, ob ein Bewerber / eine Bewerberin die Voraussetzungen für ein Studium erfüllt.

zustandsbehaftet

Als zustandsbehaftet werden Knoten in Kommunikationsnetzen bezeichnet, die Parameter wie bspw. Zeit, Ziel, Quelle, ID oder Sequenznummer von Verbindungen speichern. Dies geschieht bspw. bei TCP-Verbindungen oder PHP-Anfragen.

zustandslos

Als zustandslos werden Knoten in Kommunikationsnetzen bezeichnet, die keine Verbindungparameter wie bspw. Ziel, Quelle, ID oder Sequenznummer speichern. Das User Datagram Protocol (UDP) bzw. das Hypertext Transfer Protocol (HTTP) arbeiten verbindungslos.

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