Glossar


Glossar HfTL


Browse the glossary using this index

Special | A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z | ALL

Page: (Previous)   1  2  3  4  5  6  7  8  9  10  11  (Next)
  ALL

D

Darstellungsschicht (Presentation Layer)

Die Darstellungsschicht transportiert, wie andere Schichten auch, Daten von Ende-zu-Ende, mit der Besonderheit, dass sie sich auch um Syntax und Semantik der übertragenen Informationen widmet. Ein typisches Beispiel ist die Codierung von Daten auf standardisierte Art und Weise. Verschiedene Maschinen haben verschiedene Darstellungscodes für Zeichenketten (ASCII, Unicode, ...). Damit die Maschinen miteinander kommunizieren können werden die Datenstrukturen abstrakt definiert und in eine Standardcodierung des Netzes konvertiert. Diese Konvertierung ist Aufgabe der Darstellungsschicht. Man nennt sie bezogen auf ihre Funktion auch Datendarstellungsschicht. (Andrew S. Tanenbaum 2000 : 50)

Das Gesetz der ersten Wellenfront

Ohne das Gesetz der ersten Wellenfront bzw. der Fähigkeit des menschlichen Gehörs welches sich im Laufe der Evolution entwickelt hat, würde der Mensch vermutlich an einer Flut von reflektierten Schallwellen „akustisch ertrinken“. Vor allem in geschlossenen Räumen, wo Schallwellen an Wänden und Hindernissen mehrfach reflektiert werden gelangen Schallwellen mit gleichem Informationsgehalt auch auf anderen, längeren Wegen als dem Direktschall zum Gehör. Die Folge ist ein um Millisekunden verspätetes Eintreffen identischer Schallsignale. Abhängig von der Frequenz, dem Schallpegel und der Zeitspanne des Signals entsteht beim Hörer ein Eindruck der jeweiligen Umgebung in der er sich befindet. In Bezug auf die Lokalisation einer Schallquelle ist und bleibt aber die Einfallsrichtung der ersten Schallwelle (Wellenfront) maßgeblich. Verspätet eintreffende Schallsignale werden in Richtung der ersten Schallwelle zugeordnet. Dieser Effekt ist abhängig von dem zeitlichen Intervall der zwischen den reflektierten und direkten Schallwellen auftritt. Wird dieser zu groß gipfelt das Schallereigniss in einem Echo und wird als solches wahrgenommen.

De-Mail

Ist ein Kommunikationsmittel, das den verbindlichen und vertraulichen Austausch elektronischer Dokumente per Online-Brief über das Internet ermöglichen soll.
©2011, Deutsche Wikipedia, http://de.wikipedia.org/wiki/De-Mail

Decoder

Ist ein Gerät mit dem digitale Signale vom kodierten in den unkodierten Zustand gewandelt werden können.

Desktop Publishing

Ist die Bezeichnung für das Erstellen von visuellen Druckerzeugnissen wie z.B. Plakaten und Flugblättern (Flyer).

DHCP - Dynamic Host Configuration Protocol

Das DHCP-Protokoll bietet einen Dienst, der in einem Computer-Netzwerk automatisch und dynamisch Informationen wie bspw. IP-Adresse, Standardgateway, DNS-Server-Adresse, Domainnamen usw. an die im Netz befindlichen Hosts verteilt. Die Aufgabe der Verteilung der Informationen erfolgt durch einen DHCP-Server auf Subnetzebene. Auf den zwischen den Netzen befindlichen Routern können sogenannte Relay-Agents aktiv sein, die das Streuen von DHCP-Informationen über die Subnetzgrenzen hinaus ermöglichen, wodurch eine effiziente redundante DHCP-Infrastruktur aufgebaut werden kann.

Dispersion

In der Optischen Nachrichtentechnik versteht man unter diesem Begriff, die von der Wellenlänge abhängige Ausbreitungsgeschwindigkeit des Lichts in verschiedenen Medien. Man unterscheidet verschiedene Dispersionsarten, darunter Modendispersion, Polarisationsdispersion und chromatische Dispersion.

DNS - Domain Name System

Mit Hilfe von DNS werden Domainnamen in IP-Adressen und umgekehrt aufgelöst. Die im Laufe der Jahre schnell anwachsende Zahl von Internethosts erforderte die Entwicklung eines derartigen Dienstes. Zuvor wurden die einzelnen Zugehörigkeiten manuell in einer einzigen Datei verwaltet. DNS besteht aus einem hierarchisch organisierten Netz von Name-Servern. Von diesen beziehen die DNS-Clienten die jeweiligen Informationen. Die Wurzel dieses Netzes bilden die 13 (Stand: 2011) weltweit verteilten Root-Server. Stichworte: Resolver, Resource Record, Zone, Zonendatei, Zonentransfer, etc/hosts, lokaler DNS-Server, First/Second-Level-Domain

DoS

Ein Denial of Service ist die Folge einer Netzwerküberlastung, die durch eine zu große Anzahl an Zugriffen auf ein Netzwerk-Medium (Web-Server) hervorgerufen werden kann. Erfolgt dieser (Mehrfach-)Zugriff mutwillig, bspw. durch Senden einer hohen Anzahl an Datenpaketen in kürzestem Zeitraum an ein bestimmtes Ziel, spricht man von einer Denial of Service Attack.

Duplex

Als Duplex (-Mode), wird die Möglichkeit der Übertragung von elektronischen Signalen zwischen zwei Instanzen, in Hin- und Rückrichtung auf ein und dem selben Medium, zur "gleichen" Zeit bezeichnet. Man spricht oft auch von Vollduplex. Im Halb-Duplex oder Simplex (-Mode) ist die Übertragung in nur einer Richtung zu einem Zeitpunkt möglich.

Page: (Previous)   1  2  3  4  5  6  7  8  9  10  11  (Next)
  ALL