Ansprache Rektor

Video Ansprache Rektor

Über Studienmöglichkeiten und Unterstützung für ausländische Studierende an der Hochschule für Telekommunikation informiert der Rektor.

Herr Prof. Dr. Michael Meßollen, Rektor der Hochschule für Telekommunikation Leipzig: „Die Hochschule für Telekommunikation ist eine private Hochschule mit staatlicher Anerkennung.

Privat: wir sind in Trägerschaft der deutschen Telekom, werden von der deutschen Telekom zu 100% finanziert.

An Ausbildung kann man bei uns studieren: Nachrichtentechnik, Telekommunikationsinformatik, sowohl im Bachelor als auch im Master,…und ganz neu, ab dem kommenden Wintersemester (2009/10), auch Wirtschaftsinformatik.

Also, wir haben ein eigenes akademisches Auslandsamt, das mit drei Mitarbeitern besetzt ist.

Dort werden sehr viele Dinge für die ausländischen Studierenden organisiert.

Wir organisieren Exkursionen, wir stellen den ausländischen Studierenden Mentoren zur Verfügung. Dazu muss ich einfach sagen: wir haben einen sehr, sehr hohen Ausländeranteil, 10% im Bachelorstudiengang und 30% in unseren Masterstudiengängen.“

Die Einschreibung oder Immatrikulation an der Hochschule ist ein Verwaltungsvorgang, bei dem man Mitglied dieser Hochschule wird.

Mit dem Zulassungsbescheid der Hochschule und allen anderen notwendigen Unterlagen stellt sich He Sun bei Frau Olsen im Hochschul- und Prüfungsamt der Hochschule für Telekommunikation Leipzig vor.

Frau Olsen: „Für welchen Studiengang haben sie die Zulassung bekommen?“

He Sun: „Für den Bachelorstudiengang.“

Frau Olsen: „Und welchen?“

He Sun: „Nachrichtentechnik.“

Frau Olsen: „Für die Nachrichtentechnik. Gut, dann schau ich mal, ach o.k. Da bekomme ich von Ihnen die Krankenkassenbescheinigung.“

He Sun: „Bitteschön.“

Frau Olsen: „O.k. Diese Meldebescheinigung, die füllen wir jetzt für Sie aus und schicken die dann zu Ihrer Krankenkasse. Den Einzahlungsbeleg für den Semesterbeitrag?“

He Sun: „Kontoauszug?“

Frau Olsen: „Das reicht.“

He Sun: „Bitteschön.“

Frau Olsen: „Genau. Jawohl, und da bekommen Sie von mir jetzt Ihre Studienbescheinigung und den Studenten-ausweis. Das bekommen sie jedes Semester neu von hier. Immer, wenn sie sich zurückgemeldet haben zum darauf folgenden Semester und den Beitrag einbezahlt haben. Vier Studienbescheinigungen für diverse Ämter. Das ist die Bescheinigung für das BAföG-Amt und Ihr Studentenausweis für das Semester jetzt. Eine Hülle dazu.“

He Sun: „Dankeschön.“

Frau Olsen: „Das können Sie sich so abtrennen und dann in die Hülle einstecken. So, dann sehe ich noch, Sie haben hier die Begrüßungsmappe und den Rucksack bekommen. In der Begrüßungsmappe ist auch der Stundenplan enthalten. Da wissen Sie also, wie es dann morgen mit den Vorlesungen bei ihnen losgeht.“

He Sun: „Ja.“

Frau Olsen: „Hier stehen überall die Zeiten und welches Lehrgebiet und der Dozent dazu.“

Deutsche Universitäten und Hochschulen funktionieren nach dem Prinzip der Akademischen Selbstverwaltung durch Gremien. Das Gremium der Studierenden ist der Studentenrat. Er ist eine Form der Studierendenvertretung an Hochschulen, ein gesetzlich verankertes Organ der Studentenschaft und wird von den Studierenden selbst gewählt.

Jens Seidel, Student an der HfT Leipzig, Mitglied des Studentenrates: "Ja, der Studentenrat allgemein ist die Interessenvertretung der Studierenden. Wenn die Studenten irgendwelche Probleme haben, sei es gegenüber Professoren, sei es gegenüber dem Hochschul- und Prüfungsamt oder sind es allgemeine Interessen, dann sind wir dafür da, diese Probleme mit ihm zusammen zu bewältigen und sie gegenüber der Hochschule zu repräsentieren."

Im Verlauf des Bachelorstudiums gibt es drei Höhepunkte:

Zum Studienbeginn findet für die neu immatrikulierte Studentinnen und Studenten eine Immatrikulationsfeier statt.

Die Studenten selbst pflegen die Tradition des „Bergfestes“, das nach der Hälfte der Studienzeit, auf dem Höhepunkt des Studiums, gefeiert wird. Das Bergfest wird jedes Jahr von den betroffenen Studenten selbst organisiert.

Jens Seidel: "Die Matrikelsteine sind auch eine Tradition von uns. Nach anderthalb Jahren des absolvierten Bachelor-Studiums feiern wir das Bergfest. Das heißt, die Hälfte unseres Studiums ist vorüber und jedes Matrikel in dieser Phase wird einen Matrikelstein erstellen."

Der dritte Höhepunkt des Bachelorstudiums ist der erfolgreiche Studienabschluss, der mit einer Abschlussfeier begangen wird.

Marc Mühlberg, Student der HfT Leipzig: "Das ist der Innenhof unserer Hochschule. Damals war es die Fachschule der deutschen Post und heute ist es die Hochschule für Telekommunikation von der deutschen Telekom. Ich würde sagen, wir schauen uns das am besten gleich mal an. O.k.?"

He Sun, Studentin der Nachrichtentechnik an der HfT aus Changchung, China: "Ja."

Marc Mühlberg ist der Mentor von He Sun. Er studiert bereits in einem höheren Semester. Das Ziel des Mentoringprogramms an der HfT ist es, ausländischen Studierenden den Einstieg ins Studium zu erleichtern.

Marc führt Sun durch die Räumlichkeiten der Hochschule.

Die Hochschule verfügt über sehr gut ausgestattete Vorlesungs- und Seminarräume. Die meisten Räume haben fest installierte Beamer.

Weiter geht es zur Bibliothek.

Marc: "Hier ist unsere Bibliotheksleiterin, Frau Biermann."

Frau Biermann: "Ja, Guten Tag."

He Sun: "Hallo, guten Tag, Frau Biermann."

In der Bibliothek sind etwa 14.000 Medieneinheiten verfügbar, darunter über 100 Zeitschriftentitel.

Die hellen freundlichen Räume der Bibliothek sind ein bevorzugter Ort zum Lernen. Im Sommer kann sogar auf der Terrasse vor der Bibliothek gearbeitet werden.

Neben Büchern und Zeitschriften können CDs, DVDs und Wörterbücher ausgeliehen werden.

Alle von Studierenden der Hft Leipzig verfassten Diplom-, Bachelor- und Masterarbeiten sind hier archiviert.

Sieben PC-Arbeitsplätze stehen für Datenbankrecherchen zur Verfügung. Wichtige Normenwerke können eingesehen werden.

Die Suche im gesamten Medienbestand wird durch Online-Recherche vereinfacht.

Sollte einmal ein Titel nicht verfügbar sein, beschaffen ihn die Mitarbeiter der Bibliothek über Fernleihe.

Für die Herstellung von Leiterplatten- Prototypen und für mechanische Arbeiten verfügt die Hochschule über eine eigene Werkstatt.

He Sun und Marc Mühlberg: „Guten Tag!“

Herr Claus, Leiter der Mechanischen Werkstatt: „Guten Tag! Claus ist mein Name.“

He Sun: „Mein Name ist He Sun.“

Herr Claus: "Für Studenten, die Nachrichtentechnik studieren und irgendwelche Projekt- oder Diplomarbeiten machen, werden mechanische Arbeiten durchgeführt. Es kommt vor, dass sie in ihren Projekt- oder Diplomarbeiten irgendwelche Sachen herstellen müssen, kleine Gehäuse, Schaltungen im Gehäuse, bis zum kleinen Funkgerät. Die mechanischen Arbeiten werden hier erledigt. Die Informatikstudenten machen hier weniger."

Die Herstellung einer Schaltung erfordert eine Reihe von Schritten. Zunächst muss das Layout der Leiterplatte mittels geeigneter Software am Computer entworfen werden.

Um den Entwurf praktisch zu realisieren, kommen in der Leiterplattenfertigung der HfT zwei verschiedene Technologien zur Anwendung.

Bei der chemischen Bearbeitung der Leiterplatten werden kupferbeschichtete Platinen geätzt und anschließend von Hand gebohrt.

Die mechanische Leiterplattenfertigung ist moderner und umweltfreundlicher. Gesteuert von den digitalen Leiterplattendaten wird das Layout aus der kupferbeschichteten Platine herausgefräst. Anschließend werden die Bohrungen für die Bestückung automatisch gebohrt.

He Sun: "Danke schön!"

Marc Mühlberg "Danke schön!"

Marc Mühlberg: "Jetzt sind wir hier im Amateurfunkbereich unserer Hochschule."

Herr Dipl.-Ing. Herrmann, Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der HfT Leipzig: "Guten Tag."

He Sun: "Hallo, guten Tag, mein Name ist He Sun."

Herr Herrmann: "Willkommen in der Amateurfunkstation in Leipzig."

He Sun: "Hallo."

Marc Mühlberg: "Hallo."

Herr Herrmann: "Zeigen sie mir bitte, wo sie zu Hause sind."

He Sun: "Hier. Das hier ist Chen"

Herr Herrmann: "Ja, das hier ist viele, viele tausend Kilometer von ihrer Heimat entfernt."

He Sun: "Ja."

Herr Herrmann: "Mit einer Amateurfunkstation kann man jederzeit eine Verbindung über diese Entfernung tätigen.

Es ist eine sehr, sehr spannende Angelegenheit, weil es auch Tage gibt oder Tageszeiten, wo es nicht funktioniert.

Das wäre zum Beispiel eine Verbindung mit Hilfe der Sprache. Über ein Handmikrofon spricht man mit dem anderen Funkpartner. Es gibt aber auch die Möglichkeit, über Morsezeichen mit Hilfe der Morsetelegraphie zu morsen. Also man hört schon verschiedene Funkdienste. Das ist also auch Wettertelegraphie. Es sind so viele Dienste, da muss man natürlich dann ganz genau abwägen, dass man die anderen auch nicht stört. Deswegen gibt es Frequenzen und Richtlinien, die man einzuhalten hat.

Zum Beispiel wenn ich einen allgemeinen Anruf habe, dann klingt das ungefähr so…"

He Sun: "Das habe ich schon einmal im Film gesehen."

Herr Herrmann: "Genau. Eine sehr schöne Sache ist auch noch beim Amateurfunk, dass er eine experimentelle Plattform ist. Das heißt, ich kann mit Hilfe von Schaltungen, die ich selber aufbaue, meine Funkgeräte unterstützen. Ich kann diese Sachen selber bauen und ich kann diese Sachen anwenden. Diese Schaltungen bekommt man nicht zu kaufen, diese Schaltung gibt es nur einmal.

Da sind wir wieder bei der Verbindung zwischen der Hochschule und dem Amateurfunk. Der Amateurfunk bietet jungen interessierten Menschen die Möglichkeit, die praktischen und theoretischen Dinge miteinander zu verbinden. Auszuprobieren, zu testen und vielleicht auch neue, sagen wir mal Erfindungen, zu tätigen, um sie dann anwenden zu können."

Funkamateure nutzen weltweit selbst entwickelte Amateurfunksatelliten und zeitweise auch bemannte Raumstationen zur Nachrichten- und Datenübermittlung.

Das zeigt den hohen Stand des technisch-experimentellen Funkdienstes „Amateurfunk“.

5.1.1 "Ansprache Rektor" Länge 01:29

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5.1.2 "Immatrikulation" Länge 02:03

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5.1.3 "Ansprache Studentenrat" Länge 02:08

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5.2.1 Video "HfT Leipzig- Seminarräume und Bibliothek" Länge 02:33

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5.2.2 Video "HfT Leipzig- Mechanische Werkstatt" Länge 01:57

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5.2.3 Video "Amateurfunk an der HfT Leipzig" Länge 03:16

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