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Die meisten Deutschen kaufen ihre Lebensmittel und Haushaltsartikel im Supermarkt. Besonders günstig sind Discountläden. Aufgrund ihres hohen Umsatzes können sie Produkte billiger anbieten.

An vielen Orten finden Wochenmärkte statt. Dort bieten Händler aus der Region ihre Waren an. Auf Wochenmärkten kann man Obst und Gemüse, aber auch Haushaltsartikel, Kleidung und Blumen kaufen.

In Vororten und kleineren Städten gibt es Einzelhandelsgeschäfte, die spezielle Angebote haben: z. B. Töpfe und Besteck oder Käse oder Fisch oder Blumen. Handwerksbetriebe mit speziellen Dienstleistungen sind in solchen Gegenden ebenfalls zu finden.

In Deutschland sind Bioläden sehr beliebt. Sie bieten Produkte aus biologischem Anbau beziehungsweise artgerechter Tierhaltung an. Bioprodukte sind meist etwas teurer als andere Lebensmittel.

In den großen Geschäften gibt es Selbstbedienung. Kleinere Läden bieten dem Kunden individuelle Beratung und gehen auf seine Wünsche ein. Die Währung in Deutschland ist wie in vielen anderen europäischen Ländern der Euro.

Fast überall kann bargeldlos mit EC-Karte bezahlt werden. Automaten zum Abheben von Bargeld mit EC- oder Kreditkarte gibt es bei Banken und Sparkassen. Auf Märkten ist die Bezahlung allerdings ausschließlich mit Bargeld möglich.

Wer in seiner Wohnung keine Möglichkeit hat, Wäsche zu reinigen, kann Schmutzwäsche in eine Reinigung bringen und nach ein paar Tagen gewaschen und gebügelt wieder abholen. Eine preiswertere Möglichkeit sind Waschcenter, in denen Wäsche selbst gewaschen und getrocknet werden kann. Waschcenter sind vor allem in Städten mit vielen jungen Leuten auch ein Ort der Kommunikation.

Im An- und Verkauf können gebrauchte Möbel und andere Haushaltgegenstände günstig gekauft werden.

Bei Problemen mit dem Auto bieten Reifenhändler und Autowerkstätten ihre Dienstleistung an. In Selbsthilfewerkstätten können Autos selbst repariert werden. Man zahlt nur eine Gebühr für die Nutzung von Werkstatt und Werkzeugen.

Telefonläden bieten alle Dienstleistungen rund um die Telekommunikation an. Immer öfter werden aber Telekommunikationsverträge und Reisen online gebucht.

Besonders in Städten mit vielen Studenten gibt es zahlreiche Copyshops. Dort kann oft gegen Gebühr wie im Internetcafe gesurft werden.

Für Schönheit und körperliche Fitness sorgen Friseure und Fitnesscenter. Im Winter besuchen viele Leute die Sauna oder träumen im Solarium von der Sonne.

Die Deutschen sind gern Heimwerker. Viele renovieren ihre Wohnung und führen kleine Reparaturen selbst aus. In Baumärkten sind die erforderlichen Werkzeuge und Materialien erhältlich.

Boris Torres aus Kolumbien muss zum Zahnarzt gehen. Er sucht eine Zahnarztpraxis in der Nähe seiner Wohnung auf.

Boris:„Guten Tag.“

Frau am Empfang: „Guten Tag.“

Boris: „Ich habe einen Termin.“

Frau am Empfang: „Ja, ihre Chipkarte bitte. Ich bekomme dann noch die 10€ Praxisgebühr von Ihnen. Dankeschön. So, das ist Ihre Quittung und Ihre Karte zurück. Bitteschön, nehmen Sie einen Moment im Wartezimmer Platz.“

Zahnarzt: „Herr Torres bitte!“

Boris: „Ja.“

Zahnarzt: „Hallo.“

Boris: „Hallo.“

Zahnarzt: „Der große Stuhl in der Mitte ist für Sie. Herr Torres, was führt Sie zu mir?“

Boris: „Ich habe eine Füllung verloren.“

Zahnarzt: „Oben rechts?“

Boris: „Ja.“

Zahnarzt: „O.k., guck ich mir mal an.“

In Deutschland gibt es zwei Arten von Krankenversicherungen: die gesetzliche und die private. Studierende sind meist gesetzlich versichert. Sie müssen für die erste Behandlung im Quartal beim Arzt eine Praxisgebühr von 10 Euro bezahlen. Beim Zahnarzt ist eine separate Praxisgebühr fällig.

Für einen weiteren Behandlungstermin im gleichen Quartal muss die Praxisgebühr nicht noch einmal gezahlt werden.

Boris erhält vom Zahnarzt ein Rezept für ein Schmerzmittel.

Unterschieden wird zwischen verschreibungspflichtigen und rezeptfreien Medikamenten.

Die gesetzlichen Krankenkassen bezahlen ausschließlich verschreibungspflichtige Arzneimittel. Doch auch hier muss der Patient immer einen festgelegten Eigenanteil zuzahlen.

Medikamente gibt es nur in Apotheken. Sie sind gut im Stadtbild zu erkennen.

Bei Schmerzen und Funktionsstörungen des Bewegungsapparates können von Ärzten auch physiotherapeutische Behandlungen wie Massagen oder Krankengymnastik auf Rezept verordnet werden.

8.1 "Einkaufen" Länge 03:43

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"Beim Zahnarzt" Länge 02:38

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